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Am 1. März ist meteorologischer Frühlingsanfang. Auch wenn die momentanen Temperaturen dies nicht widerspiegeln, können schon einige Arbeiten in Vorbereitung auf die Gartensaison getätigt werden.

Die gefiederten Gartenbewohner stimmen schon ein akustisches Frühlingserwachen an. Die Pflanzenwelt ist etwas verhaltener. Ein paar warme Tage brachten die Winterlinge zum Blühen, die Knospen einiger Gehölze „rühren“ sich, darunter auch Pfirsiche. Der vom Berliner Pflanzenschutzamt herausgegebene Gartenbrief gibt Hinweise, wie Sie die Kräuselkrankheit eindämmen können.

Wuchsform sowie Krankheiten und Schädlinge an Beerenobst sind derzeitig im unbelaubten Zustand gut zu erkennen, jetzt ist noch Zeit für den beherzten Einsatz der Gartenschere.

Auch wenn für Januar kein strenger (Dauer-) Frost vorhergesagt wird,  sei daran erinnert, dass unsere heimische Vogelwelt mit geeignetem Futter den Winter besser übersteht.

Im Garten herrscht – abgesehen von Kirschessigfliegen und einigen vorwitzigen Mücken am letzten Wochenende – im wesentlichen Ruhe im Reich der Sechs- und Achtbeinigen. Also Gelegenheit, die Zimmerpflanzen einer kritischen Kontrolle zu unterziehen. Außerdem widmet sich der erste Gartenbrief des neuen Jahres Problemen mit eingelagerten Äpflen.

Angesichts der fallenden Nachttemperaturen ist Winterschutz für empfindliche Stauden und Gehölze angeraten. Zumindest die Vorbereitungen für die alljährliche „Verpackungskunst“ sollten getroffen werden.

Der Sturm hat die Bäume ordentlich zerzaust. Große Mengen Falllaub müssen jetzt bewältigt werden. Der vom Pflanzenschutzamt Berlin herausgegebene Gartenbrief gibt Hinweise zum fachgerechten Umgang mit gesundem und krankem Laub.

Abgestorbene Pflanzen/-teile in immergrünen Hecken sollten entfernt werden, damit sich Krankheiten nicht ausbreiten können.

Nachdem Sturmtief Xavier im Stadtgebiet große Schäden angerichtet hat, muss auch in vielen Freizeitgärten aufgeräumt werden. Worauf dabei zu achten ist, beschreibt der vom Pflanzenschutzamt Berlin herausgegebene Gartenbrief. Können beschädigte Gehölze erhalten werden, sollten Bruchstellen sauber auf Astring geschnitten werden, um Wunden klein zu halten und die Überwallung zu erleichtern.

Wenn auch in diesem Jahr vielerorts die Obsternte bei Kern- und Steinfrüchten wegen des Spätfrostes um den 20. April herum ausfällt, haben sich Beerenfrüchte und das meiste Gemüse recht gut entwickelt. Nun gilt es, Kartoffeln, Zwiebeln, Kürbisse & Co. fachgerecht einzulagern, um die Vorräte für kulinarische Genüsse in den nächsten Wochen nutzen zu können.

Die Planung fürs nächste Gartenjahr kann schon jetzt beginnen, wenn man die erfolgreiche Kultur besonders guter Sorten wiederholen möchte. Dafür Tipps zu Samenernte und -lagerung.

Des Weiteren gibt der vom Pflanzenschutzamt Berlin herausgegebene Gartenbrief Hinweise zur Kompostierung kranken Pflanzenmaterials und erinnert an das Entfernen kranker Himbeerruten.

Nun ist der Sommer auch im Garten vorbei. Die Ernte ist noch im Gange. Der Herbst ist überall erkennbar, reife Früchte, buntes Laub, intensive Taubildung und viele Spinnennetze.

Im Garten ist jetzt schon an die nächste Saison zu denken. Starkbefall durch Schnecken und Dickmaulrüsslerlarven im nächsten Jahr  können jetzt durch geeignete Maßnahmen vermieden werden.

Auch müssen jetzt Pflanzen, die überwintert werden sollen, nochmals auf wichtige Schadorganismen kontrolliert werden, um Schäden im Überwinterungsquartier minimal zu halten.  

Diese Themen behandelt der vom Pflanzenschutzamt Berlin herausgegebene Gartenbrief.

Warmes Wetter mit hoher Luftfeuchtigkeit und gelegentlicher Regen sorgen weiterhin für optimale Entwicklungsbedingungen bei vielen Pilzkrankheiten. Neben vielen bekannten Wirtspflanzen bei Stauden und Gehölzen kommt in diesem Jahr der Ranunkelstrauch hinzu.

Auch wenn es so aussehen mag, nicht immer sind auffällige Fruchtsymptome beispielsweise an Tomaten und Äpfeln krankheitsbedingt. Im neuen Gartenbrief stellt das Pflanzenschutzamt Berlin sogenannte nicht-parasitäre Schadursachen vor.

Zudem gibt es ein Update zum pflanzengesundheitlichen Zustand des Buchsbaumes.

Die extremen Niederschläge der letzten beiden Monate haben nicht nur zu einer Wassersättigung in den Böden, sondern vielerorts auch zu massiven Vernässungen geführt. Im neuen Gartenbrief gibt das Pflanzenschutzamt Berlin Hinweise zur „Schadensbegrenzung“.

Abgesehen von Wildobstsorten sind die Erträge bei Kern-, Stein- und Beerenobst in diesem Jahr deutlich geringer und zum Teil gänzlich ausgeblieben. Die Spätfröste um den 20. April herum und die permanente Nässe auf Blättern und Früchten in den letzten Wochen haben ganze Arbeit geleistet.

Als weiteres Schwerpunktthema werden Schadbilder an Tafeltrauben vorgestellt.

Je nach Sorte und Standort sind die Erträge bei Beerenobst in diesem Jahr durch die Spätfröste in der zweiten Aprilhälfte sehr unterschiedlich. Fachgerechter Schnitt nach der Ernte fördert die Gesunderhaltung und sichert einen guten Knospenansatz.

Der überwiegend schwache Fruchtansatz bei Kernobst wird zusätzlich durch Wetter und Schaderreger geschädigt. Im neuen Gartenbrief stellt das Pflanzenschutzamt Berlin Symptome und Gegenmaßnahmen vor.