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Hochsommerliches Wetter setzt der Vegetation weiterhin arg zu. Die niedergegangenen Regenfälle haben nur kurzfristig Entspannung gebracht.

Der Hinweis aus dem letzten Gartenbrief gilt uneingeschränkt bis auf weiteres: „Vorrangig brauchen krautige Pflanzen, Flachwurzler und Jungbäume Wassergaben. Eine tiefgründige Bewässerung in mehrtägigem Abstand hilft, Trockenschäden aufzuhalten und die Widerstandskraft der Pflanzen zu stärken, damit Krankheiten und Schädlinge nicht zu sehr um sich greifen.“

Unter der massiven Bodentrockenheit leiden die Pflanzen sichtbar. Vorrangig brauchen krautige Pflanzen, Flachwurzler und Jungbäume Wassergaben. Eine tiefgründige Bewässerung in mehrtägigem Abstand hilft, Trockenschäden aufzuhalten und die Widerstandskraft der Pflanzen zu stärken, damit Krankheiten und Schädlinge nicht zu sehr um sich greifen.

Davon gibt es im Moment viele: die Apfelwicklerlarven der zweiten Generation bohren sich ein, Larven anderer Kleinschmetterlinge finden sich (wieder) an Ziergehölzen, Schildläuse saugen, z.T. mit massiver Honigtauproduktion und Spinnmilben/Pockenmilben vermehren sich rasant.

Eine gute Wasserversorgung ist u.a. nötig, damit die Pflanzen im Rahmen ihrer Möglichkeiten gegen die Vielzahl tierischer Schaderreger bestehen können. Die Auswahl ist zurzeit groß: Buchsbaumzünsler, Blutläuse, Blattläuse (schon wieder – oder immer noch), Wanzen, Zikaden, Käfer- und Blattwespenlarven, diverse Schmetterlingsraupen.

Sie alle profitieren vom langanhaltenden warmen, trockenen Wetter. Die Generationenfolge ist kürzer, zum Teil entwickelt sich eine Generation mehr. Der vom Pflanzenschutzamt Berlin herausgegebene Gartenbrief stellt die auffälligsten vor und gibt außerdem Hinweise zu kranken Erdbeerpflanzen.

Viele Schadinsekten haben sich in den Gärten rasant entwickelt, besonders auffällig ist eine Vielzahl unterschiedlicher Blattläuse an diversen Kulturen. Der vom Pflenzenschutzamt Berlin herausgegebene Gartenbrief stellt weniger bekannte Nützlinge vor, für die die Läuse Nahrungsgrundlage sind. Zusätzlich gilt es, Ameisen fernzuhalten, weil sie sich vom Honigtau der Läuse ernähren und keine „Konkurrenz“ dulden.

Das anhaltend warme und vor allem trockene Wetter hat auch an Stauden seine Spuren hinterlassen. Besonders Echter Mehltau und Weichhautmilben haben sich stark vermehrt.

Die Hitze und extreme Trockenheit verlangen ein gutes Wasser- und Gießmanagement. Der vom Pflanzenschutzamt Berlin herausgegebene Gartenbrief gibt Hinweise zum fachgerechten Wässern.

Das Wetter fördert die Entwicklung der Blattlauspopulationen, aber auch die natürlichen Gegenspieler entwickeln sich gut, allen voran die Marienkäfer.

Dieses Jahr fallen Gespinste in Apfel- und Birnenbäumen auf. Die Apfelwickler haben mit der Eiablage begonnen, dazu Tipps zu Bekämpfungsmöglichkeiten.

Inzwischen haben wir in den Gärten bereits Vorsommersituationen. Gemüse und Kräuter wachsen sehr gut, das warme Wetter begünstigt allerdings auch einige Schaderreger wie Echten Mehltau. An Kleingehölzen zeigen sich jetzt ganz deutlich die Spuren der kalten Wochen im März, hier sind Maßnahmen zum Aufbau von Hecken und Kleingehölzen erforderlich. Aber auch der Dickmaulrüßler frisst nun an Pflanzen besonders stark auf Balkonen, Dachterrassen und sollte beobachtet werden, um Langzeitschäden zu vermeiden. An Birnen tritt in diesem Jahr stärker die Birnentriebwespe auf. Zu diesen Themen lesen Sie im aktuellen Gartenbrief, herausgegeben vom Pflenzenschutzamt Berlin.

Nun hat das Gartenjahr endlich begonnen. Die Obstbaumblüte steht im Moment im Mittelpunkt für Hummeln und Bienen. Aber auch Gemüse-, Stauden- und Rosen profitieren von den günstigen Entwicklungsbedingungen.  Die Temperaturen und auch die Niederschläge begünstigen aber auch die Entwicklung von Pilzkrankheiten wie Monilia-Spitzendürre und den Birnengitterost.  Auch Schädlinge wie Buchsbaumzünsler, Lilienhähnchen und Rosenrollblattwespe beginnen ihre Fraßtätigkeit. Der vom Pflenzenschutzamt Berlin herausgegebene Gartenbrief gibt einige Informationen zum Eindämmen dieser Schadorganismen.

Jetzt beginnt die Gartensaison so schnell, dass sich die Arbeiten „überschlagen“. Auf keinen Fall sollten Arbeiten im Sinne der langfristigen Gesunderhaltung der Pflanzenbestände dabei vergessen werden. Dazu gehören Ausputzen und Abschneiden von kranken, toten oder auch vom Frost geschädigter Pflanzenteile. Rosen und Rasen müssen jetzt regeneriert werden. Die hohen Sonneneinstrahlungen stimulieren nicht nur positiv, empfindliche Pflanzen, insbesondere Jungpflanzen, können schädigenden Sonnenbrand bekommen. Bitte abhärten, bevor sie an den sonnigen Standort ausgepflanzt werden, rät das Pflenzenschutzamt Berlin in seinem aktuellen Gartenbrief.

Ddie Gartensaison beginnt in diesem Jahr langsam. Folgen der Kälte sind bereits an immergrünen Pflanzen und Gehölzen erkennbar, Folgen für das Obst sind noch nicht einschätzbar. An sonnigen Tagen beginnen die Wildbienen mit ihrer Arbeit. Ganz wichtig, wenn die Obstgehölze anfangen zu blühen. Eine gezielte Förderung lohnt immer. Außerdem lesen Sie in dem vom Pflanzenschutzamt Berlin herausgegebenen Gartenbrief zu Wildbienen, den heimlichen Nützlingen im Garten.

Am 1. März ist meteorologischer Frühlingsanfang. Auch wenn die momentanen Temperaturen dies nicht widerspiegeln, können schon einige Arbeiten in Vorbereitung auf die Gartensaison getätigt werden.

Die gefiederten Gartenbewohner stimmen schon ein akustisches Frühlingserwachen an. Die Pflanzenwelt ist etwas verhaltener. Ein paar warme Tage brachten die Winterlinge zum Blühen, die Knospen einiger Gehölze „rühren“ sich, darunter auch Pfirsiche. Der vom Berliner Pflanzenschutzamt herausgegebene Gartenbrief gibt Hinweise, wie Sie die Kräuselkrankheit eindämmen können.

Wuchsform sowie Krankheiten und Schädlinge an Beerenobst sind derzeitig im unbelaubten Zustand gut zu erkennen, jetzt ist noch Zeit für den beherzten Einsatz der Gartenschere.