header_kga.jpg

Witterungsbedingt setzt in diesem Jahr der Blattfall schon früh ein. Die reiche Apfelernte zeigt starken Apfelwickler-Befall. Was tun? Der vom Pflanzenschutzamt Berlin herausgegebene Gartenbrief gibt Hinweise zur fachgerechten Kompostierung.

Der warme, trockene Sommer hat den Dickmaulrüsslern leider gut getan. Viele Gehölze und Stauden zeigen den typischen buchtenförmigen Blattrandfraß. Bedecktes Wetter vorausgesetzt können jetzt Nematodenpräparate gegen die Larven eingesetzt werden.

Die große Hitze scheint vorbei zu sein, leider bleibt die Bodentrockenheit weiter bestehen, da hilft auch die stärkere Taubildung nicht.

Neben einer weiterhin guten Wasserversorgung ist jetzt im Spätsommer eine fachgerechte Pflege der Pflanzen wichtig. Wenn sie gestärkt in den Winter gehen, sind sie widerstandsfähiger gegen Frost und Schaderregerbefall im nächsten Jahr. Der vom Pflanzenschutzamt Berlin herausgegebene Gartenbrief gibt Hinweise zur Beerenobst- und Rasenpflege sowie zu Spätkulturen im Hochbeet.

Im Gegensatz zu uns Menschen und zu den meistern Tieren haben die Pflanzen nicht die Möglichkeit, bei heißen Tempreaturen schattige Plätze aufzusuchen und so der stärksten Hitze und Strahlung auszuweichen.

Deswegen ist fachgerechtes Wässern umso wichtiger. Sofern es sich einrichten lässt, ist eine bodennahe, tiefgründige Bewässerung am frühen Morgen der mittäglichen Überkopf-Variante vorzuziehen. Kübel und Kästen müssen ggf. mehrmals täglich gegossen werden ohne dass die Ballen dauerhaft im Wasser stehen. Verkochte, absterbende Wurzeln wären die Folge.

Der reiche Fruchtansatz an allen Obstbäumen und an den Beerensträuchern entschädigt für den Ernteausfall im letzten Jahr. Im Freizeitgarten lassen sich auftretende Hitzeschäden am Obst verkraften. Der aktuelle vom Berliner Pflanzenschutzamt herausgegebene Gartenbrief zeigt in Wort und Bild die Symptome.

Kleinkronige Obstgehölze und Hochbeete erfordern bei der Pflege besondere Aufmerksamkeit, auch hierzu einige Hinweise.

Hochsommerliches Wetter setzt der Vegetation weiterhin arg zu. Die niedergegangenen Regenfälle haben nur kurzfristig Entspannung gebracht.

Der Hinweis aus dem letzten Gartenbrief gilt uneingeschränkt bis auf weiteres: „Vorrangig brauchen krautige Pflanzen, Flachwurzler und Jungbäume Wassergaben. Eine tiefgründige Bewässerung in mehrtägigem Abstand hilft, Trockenschäden aufzuhalten und die Widerstandskraft der Pflanzen zu stärken, damit Krankheiten und Schädlinge nicht zu sehr um sich greifen.“

Unter der massiven Bodentrockenheit leiden die Pflanzen sichtbar. Vorrangig brauchen krautige Pflanzen, Flachwurzler und Jungbäume Wassergaben. Eine tiefgründige Bewässerung in mehrtägigem Abstand hilft, Trockenschäden aufzuhalten und die Widerstandskraft der Pflanzen zu stärken, damit Krankheiten und Schädlinge nicht zu sehr um sich greifen.

Davon gibt es im Moment viele: die Apfelwicklerlarven der zweiten Generation bohren sich ein, Larven anderer Kleinschmetterlinge finden sich (wieder) an Ziergehölzen, Schildläuse saugen, z.T. mit massiver Honigtauproduktion und Spinnmilben/Pockenmilben vermehren sich rasant.

Eine gute Wasserversorgung ist u.a. nötig, damit die Pflanzen im Rahmen ihrer Möglichkeiten gegen die Vielzahl tierischer Schaderreger bestehen können. Die Auswahl ist zurzeit groß: Buchsbaumzünsler, Blutläuse, Blattläuse (schon wieder – oder immer noch), Wanzen, Zikaden, Käfer- und Blattwespenlarven, diverse Schmetterlingsraupen.

Sie alle profitieren vom langanhaltenden warmen, trockenen Wetter. Die Generationenfolge ist kürzer, zum Teil entwickelt sich eine Generation mehr. Der vom Pflanzenschutzamt Berlin herausgegebene Gartenbrief stellt die auffälligsten vor und gibt außerdem Hinweise zu kranken Erdbeerpflanzen.

Viele Schadinsekten haben sich in den Gärten rasant entwickelt, besonders auffällig ist eine Vielzahl unterschiedlicher Blattläuse an diversen Kulturen. Der vom Pflenzenschutzamt Berlin herausgegebene Gartenbrief stellt weniger bekannte Nützlinge vor, für die die Läuse Nahrungsgrundlage sind. Zusätzlich gilt es, Ameisen fernzuhalten, weil sie sich vom Honigtau der Läuse ernähren und keine „Konkurrenz“ dulden.

Das anhaltend warme und vor allem trockene Wetter hat auch an Stauden seine Spuren hinterlassen. Besonders Echter Mehltau und Weichhautmilben haben sich stark vermehrt.

Die Hitze und extreme Trockenheit verlangen ein gutes Wasser- und Gießmanagement. Der vom Pflanzenschutzamt Berlin herausgegebene Gartenbrief gibt Hinweise zum fachgerechten Wässern.

Das Wetter fördert die Entwicklung der Blattlauspopulationen, aber auch die natürlichen Gegenspieler entwickeln sich gut, allen voran die Marienkäfer.

Dieses Jahr fallen Gespinste in Apfel- und Birnenbäumen auf. Die Apfelwickler haben mit der Eiablage begonnen, dazu Tipps zu Bekämpfungsmöglichkeiten.

Inzwischen haben wir in den Gärten bereits Vorsommersituationen. Gemüse und Kräuter wachsen sehr gut, das warme Wetter begünstigt allerdings auch einige Schaderreger wie Echten Mehltau. An Kleingehölzen zeigen sich jetzt ganz deutlich die Spuren der kalten Wochen im März, hier sind Maßnahmen zum Aufbau von Hecken und Kleingehölzen erforderlich. Aber auch der Dickmaulrüßler frisst nun an Pflanzen besonders stark auf Balkonen, Dachterrassen und sollte beobachtet werden, um Langzeitschäden zu vermeiden. An Birnen tritt in diesem Jahr stärker die Birnentriebwespe auf. Zu diesen Themen lesen Sie im aktuellen Gartenbrief, herausgegeben vom Pflenzenschutzamt Berlin.

Nun hat das Gartenjahr endlich begonnen. Die Obstbaumblüte steht im Moment im Mittelpunkt für Hummeln und Bienen. Aber auch Gemüse-, Stauden- und Rosen profitieren von den günstigen Entwicklungsbedingungen.  Die Temperaturen und auch die Niederschläge begünstigen aber auch die Entwicklung von Pilzkrankheiten wie Monilia-Spitzendürre und den Birnengitterost.  Auch Schädlinge wie Buchsbaumzünsler, Lilienhähnchen und Rosenrollblattwespe beginnen ihre Fraßtätigkeit. Der vom Pflenzenschutzamt Berlin herausgegebene Gartenbrief gibt einige Informationen zum Eindämmen dieser Schadorganismen.

Jetzt beginnt die Gartensaison so schnell, dass sich die Arbeiten „überschlagen“. Auf keinen Fall sollten Arbeiten im Sinne der langfristigen Gesunderhaltung der Pflanzenbestände dabei vergessen werden. Dazu gehören Ausputzen und Abschneiden von kranken, toten oder auch vom Frost geschädigter Pflanzenteile. Rosen und Rasen müssen jetzt regeneriert werden. Die hohen Sonneneinstrahlungen stimulieren nicht nur positiv, empfindliche Pflanzen, insbesondere Jungpflanzen, können schädigenden Sonnenbrand bekommen. Bitte abhärten, bevor sie an den sonnigen Standort ausgepflanzt werden, rät das Pflenzenschutzamt Berlin in seinem aktuellen Gartenbrief.